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17.09.2008

Weg frei für schnellere Instandsetzung und energetische Sanierung von städtischen Gebäuden


Für den Zeitraum von 2008 bis 2020 hat die städtische Gebäudewirtschaft einen Instandhaltungsbedarf in Höhe von insgesamt rd. 1.134 Mio. € ermittelt. Hinter dieser Zahl verbergen sich u.a. heruntergekommene öffentliche Gebäude und aufgrund ihres baulichen Zustandes unbenutzbare Toilettenanlagen in Schulen.

Skandalös ist es, dass in Zeiten stetig steigender Energiekosten noch städtische Gebäude existieren, die nur eine Einfachverglasung haben oder völlig veralterte Heizungsanlagen.

„Das kann und soll so nicht weiter gehen. Um den Wert des städtischen Immobilienvermögens zu erhalten und gestiegene Anforderungen aus den Themenfeldern Brandschutz, barrierefreies Bauen und energetische Gebäudeoptimierung erfüllen zu können, muss das jährliche Bauunterhaltungsbudget deutlich erhöht werden,“ so Jochen Ott, Sprecher der SPD-Ratsfraktion im Ausschuss Bauen und Wohnen. „Der Gebäudewirtschaft wurden im Rahmen des Beschlusses der Haushaltssatzung 5 Mio. € für 2008 und 10 Mio. € für 2009 für den Abbau des Instandhaltungsstaus zur Verfügung gestellt. Mit diesen zusätzlichen Mitteln ist der Weg frei für dringend notwendige Instandhaltungsmaßnahmen. Wir möchten diesen Ansatz in den nächsten Jahren kontinuierlich erhöhen, bis der Instandsetzungsstau abgebaut ist.“

Neben den zusätzlichen finanziellen Mitteln werden außerdem 14 zusätzliche Stellen eingerichtet, um das höhere Budget für Bauunterhaltungsmaßnahmen auch abarbeiten zu können. Diese Stellen für die Objektbetreuung und Bauunterhaltung an Schulen, Kindertagesstätten und Verwaltungsgebäuden werden nun zur Verfügung gestellt.