Kölnerinnen und Kölner können zukünftig mindestens einmal im Monat und an ihrem Geburtstag umsonst in die ständigen Sammlungen der städtischen Museen. Grundsätzlich kostenlosen Eintritt in die ständigen Sammlungen haben zukünftig alle Unter-18-jährigen Kölnerinnen und Kölner, Schülerinnen und Schüler an allgemein bildenden Schulen, Berufsschulen und Berufsbildenden Schulen, KölnPass-Inhaberinnen und KölnPass-Inhaber.
Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am 28.08.2008 den Antrag von SPD und Bündnis 90 / Die Grünen beschlossen, der die sofortige Einführung dieser „KölnTage“ ermöglicht.
Die städtischen Museen werden zukünftig jeweils einen Donnerstag im Monat die Pforten bis 22 Uhr für alle Kölnerinnen und Kölner öffnen. Der Personalausweis gilt als Eintrittskarte. Der Besuch von Sonderausstellungen ist von dieser Regelung ausgenommen.
Darüber hinaus streben wir an, dass sich auch private Museen und Einrichtungen aus der gesamten Region an dieser Aktion beteiligen, damit aus den „KölnTagen“ langfristig „Rheinische Museumstage“ werden. Die Stadtverwaltung soll hierzu die entsprechenden Gespräche aufnehmen.
Mehr Informationen finden Sie über diesen Link.

Die archäologische Zone unter dem Rathausvorplatz soll sichtbar gemacht werden. Darin sind sich alle Beteiligten einig. Das bedeutet aber auch, dass der Rathausvorplatz bebaut werden wird, denn die freigelegten Funde aus Kölns Vorzeit benötigen entsprechenden Schutzbau.
Die Frage „ob der Ratshausvorplatz“ bebaut werden soll, stellt sich danach zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. Die nun im Rat der Stadt Köln entflammte Diskussion dreht sich demzufolge nur noch um die Bauten selbst. Das dies gleichzeitig der richtige Standort für ein Haus und Museum der jüdischen Kultur ist, war ebenfalls stets Mehrheits-Meinung im Rat der Stadt Köln.
In der Sitzung am 28.08.2008 hat der Rat jetzt beschlossen, die Planungen des ersten Preisträgers aus dem städtebaulichen Wettbewerb weiter zu verfolgen, jedoch in zwei Stufen. In einer ersten Stufe soll die Schutzhülle für die archäologische Zone realisiert werden, die bereits aus der Außenfassade des zukünftigen Gebäudes besteht. In diese Hülle wird zu einem späteren Zeitpunkt das „Haus und Museum der jüdischen Kultur“ integriert.

Zwischen dem neuen Gebäude und dem Wallraf-Richartz-Museum / Fondation Corbout soll ein neuer Innenstadt-Platz entstehen, der auf der Montage (Bild links) im Entwurf zu sehen ist.
Das Projekt ist angemeldet zur Regionale 2010. Die archäologische Zone wird bis zum Beginn der Regionale 2010 fertig gestellt.
Mehr Informationen finden Sie über diesen Link.
„Wenn jemand zu einem Pflegefall wird, bedeutet das immer einen großen Einschnitt in das bisher „normale“ Leben der Betroffenen und Angehörigen. Aus diesem Grund ist aus unserer Sicht besonders wichtig, diesen Menschen eine umfassende und kompetente Beratung anzubieten. Nachdem der Rat der Stadt Köln unseren Antrag beschlossen hat, sind wir diesem Ziel ein Stück näher gekommen. Nun muss die Landesregierung endlich auch ihren Teil dazu tun.“, so Walter Kluth, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion.
Hintergrund ist, dass für die Eichrichtung von Pflegestützpunkten zwar Bundesmittel zur Verfügung stehen, diese aber bisher aufgrund der Haltung von CDU und FDP auf Landesebene nicht zum Einsatz kommen können.
Mit dem Beschluss des Antrages von SPD und Bündnis 90 / Die Grünen in der Sitzung des Rates am 28.08.2008 wurde die Stadtverwaltung Köln beauftragt, sämtliche vorbereitenden Maßnahmen zur Einrichtung solcher Anlaufstellen für Betroffene und Angehörige zu ergreifen und endlich entsprechenden Druck auf die Landesregierung auszuüben.
Mehr Informationen finden Sie über diesen Link.
Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am 28. August 2008 dem Bebauungsplan zum Bau einer Moschee in Ehrenfeld mit großer Mehrheit zugestimmt. Die Kraft der Weltoffenheit, der Toleranz und des Religiösen hat sich durchgesetzt und damit den Weg freigemacht für die große Chance des Zusammenlebens aller Religionen in Köln. Das von dem renommierten Architekten Paul Böhm geplante Gebäude an der Venloer Straße wird die Sakralarchitektur in Köln in besonderer Weise ergänzen und bereichern. So zumindest sahen es die Fraktionen von SPD, Bündnis 90 / Die Grünen, FDP, Die.Linke, das Kölner Bürger Bündnis und der Oberbürgermeister.

Der Rat hat beschlossen, das mit der Entwurfplanung für die Sanierung des Opernhauses begonnen wird. Mit der Planung wird der erste Preisträger des Realisierungswettbewerbs, die Arbeitsgemeinschaft aus den Architekturbüros Chaix & Morel, et Assiciés, Paris, und JSDW Architekten und Planer Köln beauftragt.
Das Projekt umfasst eine umfassende Sanierung des Opernhauses sowie der Neubau des Schauspielhauses auf dem Offenbachplatz. Für die Gesamtmaßnahme besteht ein Kostendeckel in Höhe von 230 Mio. Euro.
Prof. Dr. Hans-Georg Bögner, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln: „Mit dem Projekt ist es uns gelungen, einerseits der historischen Bedeutung des Umfeldes gerecht zu werden und gleichzeitig ein in jeglicher Hinsicht herausragendes Gebäudes für die Kultur zu schaffen. Ein solches Projekt für die Kultur sucht bundesweit seinesgleichen.“
Während der Sanierung der Opernhauses werden die Bühnen der Stadt Köln im Palladium, Schanzenstraße, in Köln Mülheim ihr Quartier beziehen. Die Stadt Köln wird das Gebäude für diesen Zweck bis Ende des Jahres 2013 anmieten. Im gleichen Zeitraum wird das Schauspielhaus in die Expo XXI, Gladbacher Wall in die Kölner Innenstadt ziehen. Auch dieses Gebäude wird von der Stadt Köln bis einschließlich 2013 angemietet.
Die Stadt bekommt einen Brunnen zurück. Der Petrusbrunnen stand seinerzeit auf der nordöstlichen Seite des Doms. Er wurde vor rund sieben Jahren aufgrund einer Baumaßnahme am Dom abgebaut und saniert. Bisherige Initiativen, den Brunnen wieder an seiner alten Stelle in Betrieb zu nehmen, scheiterten. Jetzt kehrt der Brunnen endlich wieder auf den östlichen Teil der Papst-Terasse zurück.
Die auf dem Grundstück des Kinderheimes stehende Kirche „Zur heiligen Familie“ wurde von Dominikus und Gottfried Böhm in den 50er Jahren errichtet. Sie steht unter Denkmalschutz und ist ein kultureller und städtebaulicher Identifikationsort.
Die SPD-Fraktion möchte dort auch in Zukunft eine öffentliche, kulturelle und bürgerschaftliche beziehungsweise soziale Nutzung sicherstellen. Sie soll den im Stadtteil beheimateten Vereinen und Initiativen als Ort für kulturelle Veranstaltungen, wie Künstlern, Musikern, Autoren, Kabarettisten dem interessierten Publikum weiter zur Verfügung stehen. Dies haben wir in einem Antrag für den kommenden Stadtentwicklungsausschuss gefordert.
Mehr Informationen finden Sie über diesen Link.
Finanzamt Köln-West, das Ostasiatische Museum, das Arbeitsamt und das Justizzentrum sollen ebenfalls eingebunden werden
SPD-Fraktion und Bündnis 90/Die Grünen beantragen, eine Buslinie über die Innere Kanalstraße und Universitätsstraße zu führen, damit endlich wichtige Ziele wie z.B. das Finanzamt Köln-West, das Ostasiatische Museum, die Universität und das Arbeitsamt bzw. Justizzentrum eine attraktive Anbindung an das vorhandene Liniennetz erhalten.