andreas kossiski köln

Andreas Kossiski zum Airbnb-Antrag der SPD-Ratsfraktion

Das Gesetz muss so angepasst werden, dass eine Kommune auch kontrollieren und vor allen Dingen sanktionieren kann.

„7000 Wohnungen werden über Airbnb allein in Köln illegal vermietet – zumindest in normalen Zeiten. Derzeit liegt das Geschäft brach, wird aber vermutlich nach der Corona-Krise wieder anziehen. Darum ist es wichtig, dass Ferienwohnungsanbieter und -portale ihre Unterkünfte anzeigen und registrieren lassen müssen, bevor diese am Markt angeboten werden. An dieser Stelle muss das Land mitspielen: Das Gesetz muss so angepasst werden, dass eine Kommune auch kontrollieren und vor allen Dingen sanktionieren kann. Sonst bleibt diese Maßnahme ein stumpfes Schwert. Darauf habe ich bereits in einer Kleinen Anfrage an die Landesregierung hingewiesen. CDU und FDP dürfen Köln also nicht alleine lassen beim Kampf gegen die Wohnungsnot. Aber vielleicht bringt die aktuelle Krise die Vermieter ja auch ein Stück weit zur Vernunft: Noch besser wäre es, die Wohnungen wieder auf dem Mietwohnungsmarkt anzubieten und denjenigen zu vermieten, die sie wirklich brauchen: den Kölnerinnen und Kölnern.“