Liebe Genossinnen und Genossen der KölnSPD, liebe Freundinnen und Freunde der Sozialdemokratie, 

anbei die aktuelle Montagspost. Ihr findet aktuelle Berichte und Termine der KölnSPD. Viel Spaß beim Lesen und immer dran denken: Wenn etwas Spannendes passiert, schickt es uns zu. Die Montagspost lebt vom Mitmachen. Auch in diesen schwierigen Zeiten.

Bitte beachtet die Deadline: Wenn ihr Termine oder Artikel für uns habt, sendet Texte und Bilder bitte bis jeweils Freitag, 12 Uhr an: termine.koelnspd@gmx.de. Änderungen bzw. Absagen bereits eingereichter Termine bitte sowohl an termine.koelnspd@gmx.de als auch an Lukas Behrenbeck (l.behrenbeck@web.de), da Letzterer die Termineinträge für unsere Homepage anpassen kann. 

 Glück Auf, bleibt gesund!


Frank Mederlet
Geschäftsführer

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Jubilarenehrung fällt aus

Die für den 13. November geplante Jubilarenehrung 2020 muss leider ausfallen. Auch für dieses stimmungsvolle Treffen vieler verdienter Genossinnen und Genossen macht uns Corona einen Strich durch die Rechnung. Ob und wann wir die Jubilarenehrung 2020 nachhohlen, können wir derzeit noch nicht sagen. Wir bedauern diese Veranstaltung absagen zu müssen.

Übrigens, auch der Landesparteitag, einen Tag später am 14. November in Münster geplant, wird nicht stattfinden.

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Beitragserhöhung zum 01. Januar 2021

Die ursprünglich für den 1. Juli 2020 geplanten und dann verschobenen Beitragsanpassungen sollen zum 01. Januar 2021 wirksam werden.

Das hat der Schatzmeister der Partei, Dietmar Nietan, mitgeteilt.

Einzelheit dazu werden im nächsten Vorwärts bekannt gegeben, auch, welche Widerspruchsrechte es gibt.

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42 Millionen Euro für die Umgestaltung der Synagoge in der Roonstraße

Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat  im Rahmen der Haushaltsberatungen die denkmalpflegerische Umgestaltung der Synagoge „Roonstraße“ in Köln beschlossen und dafür 42 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.  

Dazu gibt der Vorsitzende der Bundestagsfraktionen der SPD, Rolf Mützenich folgende Erklärungen ab:.

“Wir haben ein wichtiges Signal für das jüdische Leben in Deutschland gegeben. Mit der Sanierung und Umgestaltung der Synagoge der ältesten jüdischen Gemeinde in Deutschland bekräftigen wir, dass jüdisches Leben einen festen Platz nicht nur in Köln sondern in ganz Deutschland hat – und zwar dauerhaft. Derzeit müssen wir leider wieder verstärkten Antisemitismus wahrnehmen, der durch Rechtsextremisten, Rechtspopulisten und auch Verschwörungstheoretikern angeheizt wird. Deswegen wollen wir den Jüdinnen und Juden deutlich unsere Solidarität zeigen. Mit dem heutigen Beschluss setzen wir eine klare Botschaft für jüdisches Leben, interreligiöse Zusammenarbeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland. Dass dies nun noch stärker von (meiner Heimatstadt) Köln aus geschieht, freut mich besonders.”

Zum Hintergrund:

Die jüdische Gemeinde in Köln ist die älteste Jüdische Gemeinde nördlich der Alpen und blickt zurück auf eine 1.700-jähirige Geschichte. Die 1899 errichtete Synagoge Roonstraße brannte in der „Reichspogromnacht“ 1938 aus, wurde 1959 wiederaufgebaut und ist seither im Wesentlichen unverändert. Neben dem mittlerweile aufgelaufenen Sanierungsbedarf ist die jüdische Gemeinde außerdem in den letzten Jahren erheblich gewachsen.  

Ebenfalls thematisch einschlägig: Für das von der synagogischen Gemeinde Köln federführend betreute Projekt "321-2021: 1.700 Jahre jüdisches Leben" werden die Mittel von 18,8 Mio. € um 5,7 Mio. € auf 24,5 Mio. € aufgestockt. Hintergrund ist die umfangreiche Antragslage (635 Projektskizzen) zahlreicher jüdischer und nicht-jüdischer Vereine und Institutionen

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Solidarität praktisch gelebt  

Volkan Sazli im Einsatz in Namibia 

Namibia liegt auf der anderen Seite des Äquators zwischen Angola im Norden und Südafrikanische Republik im Süden. Dorthin hat es Volkan Sazli verschlagen. Er ist Parteimitglied und wohnt, wenn er in Köln ist, in der Nähe des Mediaparks. Volkan (26) ist Mitglied im Ortsverein Mitte der KölnSPD.

Vor 6 Jahren hat er  einen 1-jährigen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst mit dem Deutschen Roten Kreuz in Namibia geleistet. Und damit begann alles. Der Tod eines ihm nahestehenden Menschen, dessen Aktivitäten Volkan Vorbild waren, ließ ihn nach Namibia zurückkehren und seine Liebe zu Namibia entstehen. Um die Nachhaltigkeit seines Dienstes zu gewährleisten, gründete er den Verein "Tangeni Shilongo Namibia e. V.", der nun seit 2015 existiert:  www.tangeni-shilongo-namibia.de

 Volkan Sazli schreibt: 

„Was wir machen: Wir fördern seit 2015 ein Schulprojekt, das kostenlose Bildung für Kinder und Jugendliche anbietet, die sich den Besuch einer staatlichen Schule nicht leisten können. Wir versuchen mit unserem Verein das Schulprojekt beizubehalten, weil wir dadurch eine Bildungs- und Begegnungsstätte und eine Wohlfühloase für bis zu 100 Kinder und Jugendliche täglich sind - die einzige im gesamten Township mit über 25.000 informell angesiedelten Menschen. Wir fördern nicht nur die Schule, sondern vergeben auch Stipendien an Jugendliche, die an einer Universität studieren wollen, aber nicht die finanziellen Mittel haben. Aktuell fördern wir zwei Stipendiaten. Die aktuelle Bewerberrunde läuft und wir werden dieses Jahr 5 bis 10 weitere Stipendiaten aufnehmen, einfach weil es die aktuelle Zeit fordert. Jugendliche brauchen gerade jetzt Unterstützung.  

Aktuell leisten wir seit April eine COVID-19 bedingte Soforthilfe, um das Leid der Menschen vor Ort zu lindern. Bisher konnten wir ca. 25.000,00 € für die Corona Krisenintervention zur Verfügung stellen und mit Hilfe unserer lokalen Partner über 30 Tonnen Lebensmittel verteilen. Wir kommunizieren, organisieren und koordinieren seit Monaten und sind unermüdlich dabei. Die Lebensmittelversorgung wird wohl laut unserer lokalen Partner bis Ende des Jahres weitergehen.“

Volkan betreut den Verein und das Projekt hauptsächlich von Köln aus. Aber er sagt auch:

 „Sobald es sich für mich gut und richtig anfühlt, fliege ich rüber. Mein Herz blutet nicht vor Ort sein zu können und unsere Kooperationspartner persönlich zu unterstützen, aber dank der globalen Vernetzung stehen wir im regen Austausch.“  Seit dem 22. Oktober ist er wieder in Namibia.

Hier notwendige Daten:

Vereinsanschrift:                                                                      Spendenkonto:

TageniShilongo Namibia e.V.                                                     TangeniShilongo Namibia e.V.

Hartwichstraße 59/61 - 50733 Köln                                           Sparkasse KölnBonn

                                                                                                   DE72 3705 0198 1934 4561 51
                                                                                                   oder via Paypal: 

                                                                                                    www.paypal.me/Tangeni

 Das wünscht sich Volkan Sazli:

„Vielleicht ist die oder der eine oder andere Genossin oder Genosse  interessiert an dem Artikel und meldet sich bei mir für einen Austausch.“

 

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Friedensbildungswerk Köln, Melanchthon-Akademie Köln u.a.

Atomkrieg aus Versehen

Donnerstag, 12.11. 2020, 19.00 Uhr

Ev. Immanuel-Kirche Longerich, Paul-Humburg-Straße 11 50737 Köln

Referenten:Dr. Rolf Mützenich, MdB Prof. Dr. Karl Hans Bläsius  

Anmeldung erforderlich: https://www.melanchthon-akademie.de/programm/gesellschaft-verantworten/kurs/16180-atomkrieg-aus-versehen/ 

Der Fraktionsvorsitzende der SPD Dr. Rolf Mützenich, hat mit seinen Stellungnahmen zur sogenannten nukleare Teilhabe Deutschlands dieses Thema wieder an die Oberfläche der politischen Diskussionen gehoben. 2010 hatte der Deutsche Bundestag fraktionsübergreifend beschlossen, die Atomwaffen der Vereinigten Staaten von Amerika aus Deutschland abziehen zu lassen. Im Unterschied zu den Atomwaffen der früheren Sowjetunion, die bei der Wiedervereinigung vollständig vom ehemaligen DDR-Gelände abgezogen wurden, ist dies mit den Atomwaffen der USA aus Deutschland bislang nicht geschehen. Prof. Karl Hans Bläsius aus Trier, Informatiker und Fachmann für Künstliche Intelligenz, weist seit Jahren auf die Gefahr eines Atomkrieges aus Versehen hin. Mehr als 46 Beinahe-Katastrophen mit Atomwaffen sind inzwischen bezeugt und von einer Dunkelziffer ist auszugehen. Karl Hans Bläsius und Rolf Mützenich werden mit uns an diesem Abend über das Thema "Nukleare Teilhabe Deutschlands und Atomkrieg aus Versehen" diskutieren. 

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Wirtschaftsforum
Zukunft der Arbeit im digitalen Wandel

Montag,16. November 2020, 19:00 Uhr 

New Work, Digitalisierung, Arbeit 4.0 - wie sieht die Arbeitswelt der Zukunft aus? Wie gestalten wir sie fair und sicher? Der Landtag NRW hat sich in einer Enquetekommission mit diesen Fragen beschäftigt. Die Veröffentlichung des Ergebnisberichts wollen wir diskutieren. Mit dabei am Montag, 16.11., um 19.00, Uhr sind

*Gabriele Hammelrath, MdL und Mitglied dieser Kommission

*Judith Klups von der Unternehmensberatung Zukunftsagenten 

Die Veranstaltung findet als Zoom-Diskussion statt. Um Anmeldung bei Florian Schuster (mail@florianschuster.eu) wird gebeten. Die Zugangsdaten werden dann versandt.

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V.i.S.d.P.: Frank Mederlet, SPD Köln, Magnusstr. 18b, 50672 Köln; Bildnachweise: maxbasel, privat