Liebe Genossinnen und Genossen der KölnSPD,

liebe Freundinnen und Freunde der Sozialdemokratie!

 

Vorstellungsrunde linksrheinische Bewerber*innen für ein Landtagswahlkreis

 

Wir wollen mit starken Kandidat*innen in unseren Landtagswahlkampf starten. Am 30.11 werden die Kandidat*innen nominiert. Wir möchten euch vorher die Möglichkeit geben die Kandidat*innen die sich am 30.11 zur Wahl stellen vorher kennenzulernen und ihnen Fragen stellen zu können. Damit ihr auch genügend Zeit dafür habt unterteilen wir die Wahlkreise in größtenteils links- bzw.  rechtsrheinisch. Daher möchten wir euch am

Donnerstag den 25.11. 2021 um 19:30 Uhr via Zoom

zur Vorstellungsrunde einladen.

Hier die Zoom Einwahldaten


https://us02web.zoom.us/j/89758288775?pwd=U1BCVVJOdm1UZnNNd3ZTaUhoNnpLdz09

Meeting-ID: 897 5828 8775

Kenncode: 528453

 

Es werden sich folgende Kandidat*innen bei euch vorstellen:

 

Wahlkreis 13 (Rodenkirchen): Berit Blümel 

Bewerbung Berit Blümel

Kapitänstochter mit Mann und zwei Teenagern in Rodenkirchen zuhause. Eine von rund 106.000 Wahlberechtigten im Wahlkreis 13. 

Eintritt in die SPD im Februar 2017 und das aus tiefer Überzeugung: Die Erfahrungen aus der Kölner Tafel Organisation und Geflüchtetenhilfe, und die immer lauter werdende rechte Hetze haben mich bestärkt, mich auch politisch gegen Rassismus und Antisemitismus einzusetzen und für die Menschen zu kämpfen, die auf unsere Unterstützung angewiesen sind. Seit Oktober 2018 bin ich Vorsitzende des Ortsvereins Rodenkirchen/Weiss/Hahnwald/Michaelshoven. Seit Oktober 2020 bin zudem sachkundige Bürgerin im Wirtschaftsausschuss und Aufsichtsrätin der GEW Köln AG. Ich pflege Mitgliedschaften bei ver.di, Kölner Tafel e.V., WiSü e.V.. 

Als Diplomkauffrau habe ich bei großen Kölner Arbeitgebern und viel im Ausland gearbeitet: In Großbritannien, Estland, USA, Brasilien und Taiwan. Nun begleite ich als Controllerin Projekte in zwei Forschungsbereichen am Fraunhofer Institut FIT. Ich lebe und fördere Chancengleichheit am Arbeitsplatz, welches mir vor allem durch ein gutes und externes Mentoring gelingt - und durch mein Engagement in Frauengruppen im Unternehmen.

Meine Themen im Kölner Süden:
  Der Bau der Gesamtschule Rondorf Nordwest : Seit drei Jahren kämpfe ich dafür, dass die
Fachmeinung und der explizite Wunsch der Betroffenen Realität wird. Für eine Schule für alle
Kinder, inklusiv.
  Soziales, umweltfreundliches Wohnen: Wir sind in Köln der am stärksten wachsende Raum! Die Schaffung von neuem, erschwinglichem und klimaneutralem Wohnraum ist deshalb für mich unerlässlich. Vor allem in meinem Fokus: Azubis, Studenten, Familien, Ältere und Pflegebedürftige. Für mich steht fest: Wohnen muss nachhaltiger und vielseitiger nutzbar werden. Die Aufenthaltsqualität unserer Plätze muss stimmen, der Druck im Wohnungsmarkt muss nachlassen.
  Smarte Infrastruktur & umweltfreundliche Mobilitätswende: Durch Digitalisierung kann Mobilität so gestaltet werden, dass man Bedürfnissen von Mensch und Umwelt gerecht wird; ich will alle Menschen bei dieser Entwicklung mitnehmen. Ich fordere eine bessere preisliche Gestaltung und Taktung des öffentlichen Nahverkehrs: Erschwinglich für Schüler*innen und
Arbeitnehmende, fair für Seniorinnen und Senioren. Es braucht Orte, an denen alle, Jung & Alt, mit und ohne Einschränkung, zusammenkommen.
Der Rathausneubau in Rodenkirchen darf nicht ohne integriertes Bürgerzentrum geplant
werden! Wir brauchen dort nicht nur frei zugängliches W-LAN, sondern auch Räume für
Vereine und Veranstaltungen – für eine soziale und digitale Zukunft aller.

Unsere Interessen im Landtag:
  Kostenfreie Bildung schon bei den Kleinsten, einfache Zugänge zu Mitteln des Digitalpaktes des Bundes. Ich fordere eine langfristige Lösung für die digitale Verwaltung an Schulen. Gerade hier in Köln bietet sich mit der NetCologne als Partner ein Pilotprojekt an.
  Stärkung des dualen Bildungssystems mit Respekt vor jedem Bildungsgang. Handwerkerinnen und Handwerker betreiben zum Beispiel schon heute nachhaltigen Klimaschutz. Ohne Ihre Expertise bekommen wir die Klimawende nicht hin. Es muss attraktiv sein, eine Ausbildung als Sanitärinstallateur, Bäckerin, Friseur oder Kfz-Mechatronikerin anzustreben. Ich setze mich für die Anerkennung eines jeden Lebenswegs ein!
  Ein starkes Köln in einem starken Europa: Das bedeutet, dass wir vor allem mutig investieren müssen: In eine soziale, klimaneutrale und wirtschaftlich nachhaltige Zukunft! Das bedeutet aber auch, dass Köln nicht nur selbstverliebt sein darf, sondern sich bewusst machen muss, dass wir mit vielen Städten in Europa um die Gestalterinnen und Gestalter der Zukunft buhlen. Sich dabei kritisch zu hinterfragen, dass ist Kölns große Chance!

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Wahlkreis 14 (Lindenthal): Lisa Steinmann (Gesundheitsbedingt entschuldigt; wir wünschen Gute Besserung, liebe Lisa - eine schriftliche Bewerbung wird ggfls. nachgereicht)

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Wahlkreis 15 (Ehrenfeld/Nippes): Jochen Ott

Bewerbung Jochen Ott

Liebe Genossinnen und Genossen! Bildungsgerechtigkeit, bezahlbarer Wohnraum, Klimaschutz: Unsere Gesellschaft steht vor einem Jahrzehnt, in dem sich entscheiden wird, in welche Richtung sich unser Zusammenleben und die Zukunft entwickelt. Nordrhein-Westfalen als größtes Bundesland muss bei diesen Weichenstellungen eine führende Rolle einnehmen. Und braucht deshalb eine sozialdemokratische Politik, die die notwendigen anstehenden
Umbrüche in Wirtschaft und Arbeitsleben sozial gestaltet und damit den Menschen
eine echte Chance bietet.
Seit 2010 habe ich den Stadtbezirk Porz und das östliche Kalk im Düsseldorfer Landtag vertreten. Als gebürtiger Rechtsrheiner hat mich das vielfältige Leben vor Ort geprägt und zur Politik gebracht, daher habe ich viele Jahre für die Interessen der Porzer:innen und aller Rechtsrheiner:innen im Landtag gekämpft. Ich lebe nun aber schon
viele Jahre in Nippes mitten im Wahlkreis, der aus den Stadtteilen Ehrenfeld, Nippes,
Bilderstöckchen, Bickendorf, Vogelsang, Bocklemünd und jetzt auch aus einem Stück-
chen Braunsfeld besteht und bewerbe mich um eine Kandidatur, um nach einem en-
gagierten Wahlkampf den Wahlkreis und Köln insgesamt weiter voranzubringen. Ge-
meinsam mit der bisherigen Landtagsabgeordneten des Wahlkreises, Gabriele Ham-
melrath, habe ich die letzten Jahre den Bildungs- und Hochschulbereich der Landes-
politik mitgestaltet. Dazu hatte ich über Jahre in unserer Landtagsfraktion Verantwor-
tung für die Themen Bauen, Wohnen und Verkehr. In all diesen Themen braucht es
eine klare sozialdemokratische Handschrift und ich würde mich freuen, wenn ich diese
mitgestalten darf.
Dabei ist mein Ziel , dass der Wahlkreis für alle Menschen lebenswert bleibt. Denn hier leben die unterschiedlichsten Menschen Kölner:innen mit und ohne Migra-
tionshintergrund, Zugezogene und Menschen, deren Familie seit vielen Generationen
in Köln tief verwurzelt sind. Hier leben Singles und Familien, es gibt eine attraktive
Club- und Künstlerszene und aktive Karnevalsvereine und Kirchenchöre. Menschen in
völlig unterschiedlichen Lebensrealitäten, die nebeneinander und, wenn es gut geht
miteinander leben –Großstadt pur eben.

Von zwei Gerechtigkeitsthemen sind sie alle, wenn auch in unterschiedlicher
Weise betroffen: von ungleichen Bildungschancen und dem Mangel an bezahl-
barem Wohnraum.

Durch die Pandemie wurden Probleme verstärkt, die schon vorher vorhanden waren,
wie die mangelhafte digitale Ausstattung von Schüler:innen und Lehrpersonal sowie
den Lehrkräftemangel. Als schulpolitischer Sprecher meiner Fraktion konnte ich das
Versagen der Landesregierung in diesem Bereich konsequent deutlich machen. Als
SPD-Landtagsfraktion waren wir immer als Ansprechpartnerin für Schüler:innen, El-
tern, Schulleitungen und Lehrkräfte da, haben nachgehakt, Fragen beantwortet und
Lösungen aufgezeigt. Und unsere Positionen haben dadurch auch medial große Auf-
merksamkeit erreicht.
Wir sprechen seit Jahren von Chancengleichheit, leben sie aber immer weniger. Ich
trete dafür ein, dass sozialer Aufstieg kein Wettbewerb, sondern ein gemeinsames
Projekt wird. Ich möchte, dass wir Kinder auffangen, niemanden aufgeben oder durchs
Netz fallen lassen. Jedes Kind verdient die gleiche Chance. Dafür brauchen wir einen
starken Staat, der diese Menschen nicht sich selbst überlässt. Die Heliosschule ist
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dabei für mich ein Beispiel dafür, wie akademisches Wissen und praktische Erfahrung
wunderbar kombiniert werden können.
Zur sozialen Gerechtigkeit gehört auch das Grundrecht auf bezahlbares Wohnen. Vor
allem Ehrenfeld und Nippes, aber mittlerweile auch Bickendorf und Bilderstöckchen
werden seit Jahren immer mehr gentrifiziert und die derzeitige Stadtführung bewilligt
ein ums andere Luxusprojekt, anstatt einen langfristigen Plan für mietpreisgebundenen
Wohnungsbau zu entwickeln. Die Preise explodieren und viele Menschen können es
sich nicht mehr leisten, in ihrem geliebten Veedel zu wohnen. Als sozialdemokratische
Landesführung werden wir die Wohnungspolitik wieder sozialer gestalten und somit
auch direkte positive Auswirkungen für den Wahlkreis bewirken.
In den letzten Jahren wurden in Ehrenfeld viele kreative Orte und Clubs geschlossen.
Bei vielen Podiumsdiskussionen und Gesprächen habe ich im engen Austausch mit
der Kölner Kreativ- und Musikszene immer versucht, diese Entwicklung abzuwenden.
Ich werde auch zukünftig daran arbeiten, dass unsere Stadt kreativ, innovativ und at-
traktiv bleibt. Hier möchte ich weiter systematisch mit am Ball bleiben und gemeinsam
mit der SPD und allen Beteiligten in Kontakt bleiben, um die Entwicklung weiter in eine
positive Richtung mit zu verändern!

Politik ist kein Selbstzweck

Wer nur verwalten möchte, ist in der Politik fehl am Platz. Es gehört meiner Auffassung
nach auch zur Verantwortung von Politik, gesellschaftliche Diskussionen anzuregen
und die Frage zu stellen: Wo wollen wir eigentlich hin? In welcher Gesellschaft wollen
wir leben?
Dafür lade ich seit 4 Jahren in Nippes jeden Montag Menschen ein, um miteinander
ins Gespräch zu kommen zu den wichtigen Themen, die die Menschen vor Ort bewe-
gen. „Köln, wir müssen reden“ ist eine feste Marke geworden
Für die Reflektion über grundsätzliche Fragen von Gerechtigkeit habe ich eine Veran-
staltungsreihe am Tag der Deutschen Einheit ins Leben gerufen, die dieses Jahr er-
neut stattgefunden hat. Denn Politik heißt auch, über den eigenen Tellerrand hinaus-
zuschauen. Und was die SPD im Vergleich zu den politischen Mitbewerber:innen aus-
zeichnet, ist, dass sie die gesamte Gesellschaft in den Blick nimmt. Wie kommen wir
zu einem neuen „Wir“? Welche Voraussetzungen muss die Politik schaffen, um Soli-
darität und Gemeinsinn zu ermöglichen? Der diesjährige Hauptreferent Michael San-
del hat mit seinen Überlegungen die Respektkampagne von Olaf Scholz philosophisch
angeregt.
Die Menschen unterscheiden oft nicht nach Parteien. Auch das Innenleben von Par-
teien ist den allermeisten egal. Sie entscheiden danach, wer sich um sie kümmert. Das
tue ich seit über 25 Jahren politischen Engagements im Dienst der KölnSPD. Das
möchte ich auch weiterhin mit all meinem Einsatz, meiner Beharrlichkeit und Erfahrung
tun. Deswegen werbe ich bei Euch dafür, mich als Kandidaten für den Landtagswahl-
kreis Köln III aufzustellen.
Ich stehe für jede Rückfrage, jede Debatte und jedes Gespräch darüber jederzeit zur
Verfügung. Schreibt mir einfach eine Email:
jochen.ott@landtag.nrw.de

Solidarische Grüße

Jochen Ott

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Wahlkreis 16 (Chroweiler/Nippes): Lena Teschlade

Bewerbung Lena Teschlade 

Liebe Genossinnen und Genossen, 

mein Name ist Lena Teschlade, ich bin 33 Jahre alt, Sozialarbeiterin und habe im September meinen Master of Business Administration abgeschlossen. 2017 bin ich in die SPD eingetreten und inzwischen bin ich OV-Vorsitzende in Ehrenfeld, Vorsitzende der AsF-Mittelrhein und sachkundige Einwohnerin im Sozialausschuss der Stadt Köln.

Ich möchte für den Wahlkreis Chorweiler/nördliches Nippes kandidieren. Mit euch gemeinsam möchte ich für mehr Chancengerechtigkeit, eine Arbeitsmarktpolitik mit dem Fokus auf Teilhabe, humanitäre Lebensbedingungen für Geflüchtete und Gleichberechtigung kämpfen.

Dafür qualifiziert mich neben meinem Studium auch meine praktische Erfahrung. Ich habe mein Studium der Sozialpädagogik/Soziale Arbeit berufsbegleitend in den Niederlanden (Enschede) absolviert. Den praktischen Teil meiner Ausbildung habe ich in Köln Heimersdorf beim sozialen Träger Lino-Club begonnen. Später habe ich unter anderem als Schulsozialarbeiterin in Merkenich und als sozialpädagogische Familienhilfe in Chorweiler und Blumenberg gearbeitet. Aus dieser Arbeit kenne ich die heterogene Zusammensetzung des Wahlkreises und die individuellen Herausforderungen der Menschen vor Ort sehr gut.

Mein wichtigstes politisches Ziel ist Chancengerechtigkeit. Sie ist die notwendige Vorbedingung für soziale Gerechtigkeit. Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Stadtteilen haben schlechtere Startbedingungen als Kinder aus reicheren Stadtteilen. Man muss es sich vorstellen: Teilweise werden Anträge für die Förderschule bereits mit der Geburt der Kinder geschrieben, damit diese rechtzeitig zum Schulbeginn dort anfangen können! Dieser ungleiche Start verschlechtert den Chancen für Ausbildung und Studium und prägt die Biografien bis ins hohe Alter.

Es ist mir ein Herzensanliegen, dass die Chancen im Kölner Norden gerechter verteilt werden. Dafür müssen finanzielle Mittel bedarfsorientiert verteilt werden und mehr Geld in die Prävention fließen. Es muss unser gemeinsames Interesse als Gesellschaft sein, Sozialpolitik wieder in den Fokus unseres politischen Handelns stellen. Dafür brauchen wir eine starke Sozialdemokratie als Chancengeberin.

Dabei ist für mich das Thema Arbeitsmarktpolitik von besonderer Bedeutung – der Inhalt meiner jetzigen beruflichen Tätigkeit: Seit 2018 bin ich Geschäftsführerin der eva-gGmbH, einem Beschäftigungsträger mit dem Ziel, Menschen bei ihrer Wiedereingliederung ins Erwerbsleben zu unterstützen. Die Teilhabe auf dem Arbeitsmarkt und der Zugang zu adäquaten Unterstützungsangeboten und Förderprogrammen beim Wiedereinstieg sind für mich ein zentrales Thema sozialdemokratischer DNA.  

Dazu zählt für mich auch ein Recht auf humanitäre Lebensbedingungen von Geflüchteten und Schutzsuchenden, welches die Menschen empowert und ihnen die Möglichkeit für ein selbstbestimmtes Leben bietet. Im Rahmen meiner Tätigkeit als Sozialarbeiterin in diesem Bereich habe ich auf vielfältige Weise erfahren, mit welchen besonderen Herausforderungen diese Menschen häufig konfrontiert sind. Insbesondere Frauen und Kinder, wenn Kinder für ihre Eltern übersetzen müssen, weil es die Dokumente nicht in der jeweiligen Muttersprache gibt, oder wenn Frauen bei Gewalterfahrungen der Situation nicht entkommen können, weil ihr Aufenthaltstitel an den des Mannes gebunden ist.

Aus diesem Grund liegt ein Schwerpunkt meiner politischen Arbeit im Bereich Gleichberechtigung und dem unermüdlichen Kampf für gleiche Lebenschancen unabhängig von Geschlecht oder Herkunft.

Wir müssen als SPD unmissverständlich zum sozialdemokratischen Gesellschaftsentwurf stehen, der durch soziale Teilhabe allen Menschen Chancengerechtigkeit und Partizipation ermöglicht. In den Fragen der Vermögensverteilung, Steuer- und Bildungsgerechtigkeit und in Bezug auf prekäre Beschäftigungsverhältnisse müssen wir laut und deutlich Stellung beziehen. Denn: Wer sich in einer solidarischen und gerechten Gesellschaft gut aufgehoben fühlt und keine Abstiegsängste zu fürchten hat, ist auch für rechtes Gedankengut und Verschwörungstheorien nicht so leicht empfänglich.

Für diese Chancengerechtigkeit möchte ich mich in Düsseldorf einsetzen. Dazu gehören für mich sichere und fair bezahlte Jobs, bezahlbare Mieten und eine umfassende Unterstützung von Familien und Alleinerziehenden.

Chancengerechtigkeit bedeutet aber auch, gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen. Gerade der Kölner Norden ist in den letzten Jahren in vielen Bereichen vernachlässigt worden. Wir brauchen eine bessere Anbindung mit Bus und Bahn, eine gute Gesundheitsinfrastruktur und mehr Schul- und Kitaplätze. Ich möchte mich um die Themen aller Menschen im Kölner Norden kümmern – denn auch in den Stadtteilen im Wahlbezirk, in denen Menschen in Einfamilienhäusern wohnen, gibt es Sorgen und Nöte, um gute Bildungschancen für die Kinder, um den Erhalt des Arbeitsplatzes, vielleicht um den eigenen, kleinen Handwerksbetrieb. Auch diese Menschen brauchen sozialdemokratische Politik.

Nicht zu vergessen sind die im Wahlbezirk ansässigen großen Unternehmen. Ford als größter Arbeitgeber in Köln nach der Stadtverwaltung hat in den letzten Jahren durch ein ständiges Auf und Ab und wechselnde Produktionsentscheidungen die Mitarbeitenden sehr verunsichert. Ihnen allen, von denen viele im Wahlkreis leben, gilt unsere Solidarität. Daher ist das gesamte Thema der guten Arbeit für mich ganz oben auf der Agenda.

Kurzum: Wir brauchen eine Politik, die vom Menschen aus denkt, für den sie gemacht ist. Hier liegt meine Stärke. Ich stehe für Kommunikation auf Augenhöhe und bin es als ehemalige Streetworkerin gewöhnt, Menschen dort zu begegnen, wo sie leben, und zwar ohne Berührungsängste, aber mit hoher Akzeptanz für unterschiedliche Lebensentwürfe. Für die Menschen und ihre Anliegen möchte ich kämpfen. Mit euch gemeinsam. Dafür bitte ich um Euer Vertrauen und Eure Unterstützung.

Ich besuche euch gerne in euren Ortsvereinen oder Stadtbezirken, um mich persönlich vorzustellen, damit wir gemeinsam und erfolgreich in diesen Wahlkampf gehen.

Solidarische Grüße

Lena

 

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V.i.S.d.P.: Frank Mederlet, SPD Köln, Magnusstr. 18b, 50672 Köln; Bildnachweise: maxbasel, privat