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Kunst & Kultur

Ein Nachtbürgermeister für die Stadt, die niemals schläft

SPD für Brückenbauer zwischen Veranstaltern, Bürgerschaft und Verwaltung Ein Nachtbürgermeister, der in vielen niederländischen Städten als Mittler zwischen Kulturszene und Verwaltung agiert, soll auch in Köln Ansprechpartner für Kulturschaffende und Veranstalter sein. „Wir sind eine wachsende Millionenstadt mit einem attraktiven Nachtleben“, so Martin Börschel, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion. „Das Verwaltung und Kulturszene nicht immer dieselbe Sprache sprechen, ist kein Geheimnis. Um den Dialog zwischen beiden zu stärken, kann ein Nachtbürgermeister als Brückenbauer sinnvoll sein“, erklärt Börschel.

SPD setzt sich für Erhalt der Kunsträume am Ebertplatz ein

Off-Kunsträume beleben unterirdische Ebertplatz-Passage In der unterirdischen Ebertplatz-Passage hat sich eine junge Kunst- und Kulturszene etabliert, die die leerstehenden Ladenlokale für Ausstellungen, Veranstaltungen und Partys nutzt. „Eine ertragreiche Vermietung der leerstehenden Ladenlokale scheint derzeit unwahrscheinlich“, so Dr. Regina Börschel, 1. Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin der Innenstadt. „Wir fordern die Verwaltung daher auf, mit den Vertretern der Off-Kunsträume ‚Brunch & Dallas‘, Boutique‘, ‚Gold & Beton‘ und ‚Labor‘ Gespräche über eine weitere temporäre Nutzung der Räume am Ebertplatz aufzunehmen. Ziel soll es sein, dieser lebendigen Kunstszene bis zur Umgestaltung des Ebertplatzes einen Verbleib in den Räumen zu ermöglichen“.

Richtige Entscheidung für Wallraf-Richartz-Museum

Gesamtkonzept für Museumslandschaft gefordert Die Kölner SPD-Ratsfraktion begrüßt die gestern im Kulturausschuss beschlossene dauerhafte Umwandlung des Wallraf-Richartz-Museums & Foundation Corboud in eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung. „Uns ist wichtig, das Wallraf-Richartz-Museum wirtschaftlich solide und organisatorisch flexibel aufzustellen. Das funktioniert aktuell am besten als eigenbetriebsähnliche Einrichtung“, so Martin Börschel, MdL, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln. Seit 2008 wird das Wallraf-Richartz-Museum & Foundation Corboud testweise als eigenbetriebsähnliche Einrichtung geführt, die Überprüfung stand nun an.

SPD benennt Barbara Schock-Werner als Sachkundige im Stadtentwicklungsausschuss

Mit ihrer Berufung wird die wichtige Verbindung zwischen Stadtentwicklung, Kultur und Denkmalschutz gestärkt Auf Vorschlag der SPD-Ratsfraktion wird Prof. Dr. Barbara Schock-Werner heute im Rat als Sachkundige Einwohnerin in den Stadtentwicklungsausschuss berufen. Martin Börschel MdL, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln: „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, eine herausragende Persönlichkeit wie Prof. Dr. Barbara Schock-Werner für eine Mitarbeit im Stadtentwicklungsausschuss zu gewinnen. Mit ihr betonen wir die besondere Verbindung zwischen Stadtentwicklung, Stadtbild, Kultur und Denkmalschutz, die sie in besonderer Weise repräsentiert.“

Ein Fest für alle

SPD und Grünen fordern zusätzliche Mittel für Eröffnung von Oper und Schauspiel in 2015 Mit der Spielzeit 2015/2016 werden die Bühnen der Stadt Köln in den generalsanierten Gebäuden am Offenbachplatz ihre neue Spielstätte eröffnen. „Oper und Schauspiel werden ihren Spielbetrieb am angestammten Ort wieder aufnehmen können - die Kinderoper sogar mit einer eigenen Spielstätte, was mich ganz besonders freut“, so Dr. Eva Bürgermeister, Kulturausschussvorsitzende. „Für dieses außergewöhnliche Ereignis von bundesweiter Strahlkraft wünschen wir uns ein attraktives, qualitätvolles und kulturell reizvolles Programm für Oper, Schauspiel, Tanz und Kinderoper. Das Eröffnungsprogramm soll ein breitenwirksam angelegtes Eröffnungsfest, Hausführungen, Konzerte, Vorplatzaktionen und weitere kulturelle Sonderveranstaltungen beinhalten. Die neuen Häuser sollen sich insbesondere allen Kölnerinnen und Kölner öffnen und sie mit diesem Programm ansprechen, so Bürgermeister.

Planungsbeschluss zum Neubau von Historischem Archiv mit Rheinischem Bildarchiv am Eifelwall

Eva BürgermeisterLand und Universität wollen sich an Kunst- und Museumsbibliothek beteiligen Das Historische Archiv der Stadt Köln ist eines der bedeutendsten Kommunalarchive, auch über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus. Als Kölner Stadtgedächtnis ist es Informationsspeicher für Wissenschaft und Forschung aus Europa und aller Welt. „Die SPD steht für den Neubau des Historischen Archivs mit Rheinischem Bildarchiv am Eifelwall. Wir werden der Vorlage der Verwaltung zustimmen, greifen den Vorschlag des Baudezernenten Höing gerne auf und nutzen die Sommerpause um die nötigen Details hinsichtlich der Standards, Größe und Ausstattung zu definieren um dann einen Baubeschluss fassen zu können“, erläutert Dr. Eva Bürgermeister, Kulturausschussvorsitzende.

Störfeuer von CDU und FDP kläglich verpufft

Dr. Eva Bürgermeister, MdR Bezirksregierung bestätigt die Beschlüsse des Hauptausschusses und weist die Beanstandung von CDU und FDP in vollem Umfang zurück Als Kommunalaufsicht hat die Bezirksregierung Köln die von den Ratsfraktionen von CDU und FDP erhobenen Beschwerden gegen die vom Hauptausschuss des Kölner Rates gefassten Beschlüsse in vollem Umfang zurückgewiesen. Am 21. Juni 2012 hatte das Gremium zur außerordentlichen Kündigung des damaligen Opernintendanten Uwe Eric Laufenberg und zur Bestellung der neuen Opernintendantin Dr. Birgit Meyer getagt. Die Befassung des Hauptausschusses mit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit dem damaligen Opernintendanten sowie der Anpassung der arbeitsrechtlichen Vereinbarung mit seiner Nachfolgerin entsprach geltendem Recht, teilte die Bezirksregierung mit. „Es zeigt wieder einmal, die Störfeuer von CDU und FDP sind sachlich unbegründet. Der Oberbürgermeister hat völlig korrekt gehandelt“, so Dr. Eva Bürgermeister, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln und Kulturausschussvorsitzende.

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