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Godorfer Hafen

Godorfer Hafen
Bild: © CEphoto, Uwe Aranas

Ausbaustopp in Godorf irrsinnig

CDU und Grüne sorgen für mehr LKW-Verkehr in Köln. Umweltbelastungen und Millionenverluste sind die Folge. Verwaltung hat stets Vorteile des Ausbaus betont.

Hafen in Niederkassel-Lülsdorf wird ausgebaut

Folgen für Köln-Godorf jetzt sorgfältig prüfen Evonik Industries und die Duisburger Hafen AG (duisport) haben ihre Entscheidung über die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens zur geplanten Entwicklung des Evonik-Standorts Niederkassel-Lülsdorf bekannt gegebenen. Am rechtsrheinischen Standort Lülsdorf, unmittelbar südlich von Köln gelegen, sollen verfügbare Freiflächen weiterentwickelt, die Werkslogistik optimiert und auf rund 50 Hektar neue Produktions- und Logistikunternehmen angesiedelt werden. Zudem soll ein neues, trimodales Containerterminal gebaut werden. Somit werden Schiffs-, Eisenbahn- und LKW-Verkehr flexibel miteinander vernetzt, ggf. sogar mit dem Flughafen KölnBonn.   Die Entscheidung der beiden Unternehmen bestätigt die Kölner Strategie eines bipolaren Hafenkonzepts, dessen Ansatz je ein Hafen im Norden und im Süden des Kölner Raums vorsieht. Ziel dieser Strategie ist es, die Binnenschifffahrt auf dem Rhein zu stärken, um damit den Containerlastverkehr auf Kölns Straßen zu reduzieren. Folgerichtig hat sich die KölnSPD für den Ausbau des Standorts im linksrheinischen Godorf eingesetzt. Der nun avisierte Ausbau des Hafens im rechtsrheinischen Niederkassel-Lülsdorf kann dazu führen, sich diesem Ziel bereits anzunähern. Mit entscheidend dafür wird die Anbindung dieses rechtrheinischen Hafens an das Linksrheinische über eine leistungsstarke Verkehrsverbindung sein. Eine Möglichkeit dafür könnte die für den Bundesverkehrswegeplan angemeldete Autobahnbrücke sein. Der Kölner SPD-Vorsitzende und Oberbürgermeisterkandidat Jochen Ott stellt klar: „Mir ist wichtig, die Verkehrsbelastung spürbar zu reduzieren, gerade im Kölner Süden. Gleichwohl müssen die stark wachsenden logistischen und infrastrukturellen Anforderungen von Gewerbe und Industrie im Kölner Süden gewährleistet werden. Inwieweit dies durch die Erweiterung des Hafens in Niederkassel-Lülsdorf mit geschieht, muss jetzt zügig geprüft und entschieden werden!“.

Wirtschaftsstandort Köln stärken – Straßen entlasten

SPD für zügigen Ausbau des Godorfer Hafens Das Bundesverwaltungsgericht hat gestern die Planfeststellung durch die Bezirksregierung Köln zum Ausbau des Godorfer Hafens aufgehoben. Zu den konkreten rechtlichen Auswirkungen und notwendigen weiteren Schritten kann im Einzelnen erst nach der schriftlichen Urteilsbegründung…

Konsequenter Schutz der Bevölkerung und schnellere Informationen bei Gefahr

Nach Häufung der Vorfälle in Godorf muss Aufklärung stattfinden und Informationspolitik verbessert werden Nach einem weiteren Zwischenfall, diesmal auf dem Gelände des Chemieunternehmens Basell, fordert die Kölner SPD-Ratsfraktion die Betreiber in Godorf auf, endlich Klarheit über Sicherheitsstandards und Informationspolitik zu schaffen. „Es geht nicht darum, einzelne Unternehmen an den Pranger zu stellen, sondern wir wollen die Sicherheit der Anwohner schützen“, so Martin Börschel, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln. Besonders die Häufung der Vorfälle in den letzten Wochen trägt zur spürbaren Verunsicherung der Anwohner bei. „Die Vorfälle in Godorf müssen aufgeklärt werden. Die Betreiber müssen für einen sicheren Betrieb der Anlagen vor Ort sorgen. Wer hochsensible Chemikalien verarbeitet, hat eine hohe Verantwortung gegenüber der Bevölkerung und seinen Mitarbeitern. Die Sicherheitsstandards müssen hier immer auf dem aktuellen Stand sein“, betont Börschel.